Intravenöse Oxyvenierung nach Regelsberger

Sauerstoff ist Leben!  

Die Oxyvenierung ist Teil des Cellsymbiosiskonzeptes, kann aber auch als Monotherapie eingesetzt werden.

 

Insbesondere bei der trockenen Makuladegeneration (durchblutungsbedingter Sehnervuntergang) kann dadurch eine Erblindung verhindert werden.



Einsatzbereich

Da der reine medizinische Sauerstoff (eben keine Luft!!!) sich direkt an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) bindet, sind Embolien nicht möglich. Die einzige Kontraindikationen sind schwere Vorhof- oder Kammerseptumdefekte (Loch in der Herzscheidewand) und akute Infektionen (Außnahme akute Sinusitis)


Bei entzündlichen Erkrankungen ist dabei eine zügige Dosissteigerung von Nutzen. Bei Asthmapatienten wird zunächst sehr vorsichtig dosiert und langsam die Sauerstoffmenge gesteigert.

Indikationen

  • Durchblutungsstörungen
  • Gedächtnisstörungen(Demenz)
  • Allergein
  • Schlaganfallfolgen
  • Heuschnupfen
  • Migräne
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herzinfarktfolgen
  • vor Bypass Operationen
  • Neurodermtis
  • Psoriasis,Hörsturz und Schwindel,Tinnitus
  • chronische Otitiden
  • chronische Ekzeme
  • chronische Sinusitis
  • Potenzstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • trockene Makuladegeneration
  • Schlafstörungen
  • chronische Harnwegsinfekte
  • Nieren und Leberschwäche
  • Polyneuropathien
  • Wasseransammlung in den Beinen
  • begleitend bei Chemo- Strahlentherapie
  • Asthma bronchiale, COPD
  • trockene Maculadegeneration

 



Wirkungen der Kurbehandlung

wissenschaftlich

Die dem Blut zugeführten Sauerstoffbläschen bewirken u.a. die Bildung gefässerweiternder und entzündungshemmender Stoffe. Überflüssiges Gewebswasser (Ödem, auch Lymphödem) wird ausgeschwemmt und die Verklebung der roten Blutkörperchen wird gehemmt. Das wirkt einer Gewebsthrombose entgegen. Das Herz wird immer entlastet.

Durch die 8 fach verstärkte Bildung des durchblutungsfördernden Hormons Prostacyclin (Thrombozytenaggregationshemmer) kommt es zu einer starken Gefässerweiterung im gesamten Körper. (Ergebnis des Instituts für klinische Pharmakologie der medizinischen hochschule Hannover (Prof. J.C. Frölich))

 Durch eine "Eosinophilie" (bestimmte weisse Blutkörperchen) kommt es zu der antientzündlichen Wirkung. Sie sind in der Lage einen Stoff aus der Arachidonsäurekaskade zu bilden, welche die Leukotriensynthese blockiert. Der Tumornekrosefaktor 1 alpha sinkt um 50-70% (Arbeit der Charite Berlin, Prof. Kühn)

was werden Sie merken können?

Stabilisierung des Herz-Kreißlaufsystems (Hypertonie und Hypotonie), Vitalisierung, Schlaflänge und -tiefe werden verbessert, deutliche Stimmungsaufhellung (antidepressiv), nachlassen von Ruhe- und Bewegungsschmerzen, messbare Verlängerung der Gehstrecke bei arteriellen Durchblutungsstörungen,Steigerung der Seh- und Hörleistung,Verbesserte Gedächtnisleistung,Steigerung der Abwehrleistung, Verbesserung der Atemfunktion

 


Ablauf der Behandlung

Nach ausführlicher Beratung und Aufklärung über die Therapie erfolgt die Behandlung im Liegen mit leicht erhöhtem Kopfende. Die Vene wird mit einer sehr dünnen Kanüle (Butterflykanüle für Babys) punktiert und dann der fein verperlte Sauerstoff in exakter Dosierung und Geschwindigkeit über das System des Oxyvengerätes infundiert. 

 

Man bemerkt eventuell ein frei werden der Nase, ein leichtes Druckgefühl hinterm Brustbein, Hustenreiz oder Husten, ggf. auch eine leicht gerötete Gesichtshaut. Bei Patienten mit chronischer Sinusitis kann sich eventuell Sekret lösen.

 

Manche Menschen (meiner Erfahrung nach sind dies besonders "gestresste Zeitgenossen") reagieren mit kurzfristiger Müdigkeit oder leichten Gliederschmerzen. 

Nach einer Liegezeit von 20 min. am Ende der Infusion hat sich der Sauerstoff im Blut weitgehend aufgelöst.

 

Organisatorisch ist die Infusion am frühen Morgen (vor der Arbeit) oder nach der Arbeit, also am frühen Nachmittag oder Abend günstig.

 

Raucher dürfen 1 Stunde vor der Infusion nicht mehr rauchen.

 
Die Erstbehandlung erfolgt kurmäßig und ist zunächst recht zeitintensiv.

Wenn möglich soll täglich oder alle 2 Tage (ausser am Wochenende) über 4-6 Wochen eine Infusion stattfinden. Nach 10 - 20 Infusionen ist eine deutliche Besserung zu erwarten. 


Die Nachbehandlung erstreckt sich meist über 2 Wochen und ist je nach Ausgangssituation alle 2 bis 6 Monate nötig.
Die Kosten werden je nach individuellem Vertragsbedingungen nur von privaten Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen.